Berufsschüler vom Familienwerk begeistern mit selbstgeschriebenem Theaterstück Liebe, Frieden, Leber
Berufsschüler vom Familienwerk begeistern
mit selbstgeschriebenem Theaterstück Liebe, Frieden, Leberwurst
[Uslar] Auf eine Zeitreise von der Steinzeit zur Märchenwelt, über den Wilden
Westen und die so genannte Flower-Power-Zeit der 1970er-Jahre
bis in die Zukunft nahmen Schüler der Berufsbildenden Schulen des
Albert-Schweitzer-Familienwerks Uslar mehrere hundert
Zuschauer bei ihrem Theaterstück „Love, Peace und Leberwurst“ mit. Die
Schüler des zweiten Ausbildungsjahres Heilerziehungspflege schafften es
auf Anhieb, das Publikum zu begeistern, wie man an den vielen Lachern
und dem häufigen Zwischenapplaus erkannte.
Dabei leisteten die Laienschauspieler mit ihrer Dozentin Uschi Lange-Ernst
ganze Arbeit: Sie schrieben ihr Stück selbst, schufen das Bühnenbild
und erledigten alles in Eigenregie.
Hintergrund für das
Theaterprojekt: Auf dem Lehrplan im zweiten Ausbildungsjahr steht immer
ein Projekt, mit dem etwas für Menschen mit Behinderungen geboten werden
soll. So präsentieren die angehenden Heilerziehungspfleger, die sich
später um behinderte Menschen kümmern, in Uslar seit Jahren Theater,
Musicals oder Revue-Veranstaltungen und laden die Menschen aus den
Einrichtungen wie dem Christophorus-Haus Göttingen, den Harz-Weser-Werkstätten
und der Lebenshilfe Northeim zum Zuschauen ein.
Bei dem aktuellen
Stück, das die Klasse zwei Mal vor vollem Haus in der Aula der Albert-Schweitzer-Förderschule
in Uslar aufführte, geht es um eine Gruppe von Super-Männern und
-Frauen, die ihre Super-Kräfte verloren haben. Sie benötigen einen
besonderen Trank mit Zutaten aus verschiedenen Epochen, um ihre Stärke
wieder zu erlangen. Bei ihrer Zeittreise sammeln sie die Zutaten ein und
holen sich zum Schluss ihre Kräfte zurück. (fsd) Mehr Bilder im
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