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Mitgliederversammlung im Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.
Familienwerk trotzt der Krise
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[Uslar] - Solide Zahlen und vernünftige Planungen bescheinigte
der Wirtschaftsprüfer dem Vorstand und der Geschäftsführung des
Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. Insgesamt stieg der Umsatz um 1,82
Prozent im Jahr 2008 auf rund 31 Millionen Euro.
Bild von links: Vorstandsmitglied
Wilfried Lorenz (Hannover) wurde einstimmig wieder gewählt. Es
gratulieren die Vorstandskollegen Dr. med. Omar Mahjoub (Hannover),
Edda Contenius (Holzminden) und der Vorsitzende des Kuratoriums, Lutz
Röding (Bleckede).
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Geschäftführer Martin
Kupper konnte den Mitgliedern und dem Kuratorium ein gutes
Jahresergebnis präsentieren.
Alle Standorte von der Elbe bis in die südliche Spitze Niedersachsens
liegen im ländlichen Raum, größtenteils in strukturschwachen Regionen.
Priorität in den Planungen hat daher die Stärkung der bestehenden
Einrichtungen.
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Im Jahr 2008 hat der Verein insgesamt 898.000 Euro
inves-tiert. Beispielhaft nannte Kupper den Umbau der Begegnungsstätte
in Göttingen, den Dachausbau und die Brandmeldeanlage der Klinik
Holzminden, den Umbau eines Kinderdorfhauses in Uslar sowie den
weiteren Ausbau der Seniorenbegegnung in Uslar.
In den elf Standorten konnte das Albert-Schweitzer-Familienwerk im
Vergleich zum Vorjahr 38 neue Mitarbeiter einstellen, überwiegend
Teilzeitkräfte.
Ausführlich berichteten die Einrichtungsleiterinnen und
Einrichtungsleiter über Projekte, Chancen und Risiken; aber auch über
ganz normale Herausforderungen des Alltags.
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Kupper ist zuversichtlich,
das die strategische Weiterentwicklung mit Innovationen und neuen
Projekten auch im Jahr 2010 wieder ein Stück voran kommen.
Als Beispiele nannte er das Untersuchungsprojekt zur Teilhabe von
Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft in den
Landkreisen Göttingen und Northeim sowie das intensivpädagogische
Projekt „DaZu“ im Landkreis Lüneburg. In der weiteren Vorausschau
stimmte sich die Mitgliederversammlung auf das bevorstehende
Großereignis im Jahr 2011 ein, wenn das Albert-Schweitzer-Familienwerk
e.V. seinen 50. Geburtstag feiert.
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Hintergrund:
Das Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. ist eine starke Gemeinschaft,
in der 750 Mitarbeiter mehr als 2.500 Menschen in ambulanten und
stationären Einrichtungen betreuen. Der Name ist Konzept: In elf
niedersächsischen Städten und Gemeinden wurden regionale
Dienstleistungszentren für Menschen geschaffen. Der gemeinnützige
Verein bietet individuelle Hilfen für Kinder und Jugendliche, alte,
kranke und behinderte Menschen. Viele Menschen vertrauen in den
einzelnen Einrichtungsteilen auf die familienähnlichen Strukturen; ein
großes Gemeinschaftswerk für hilfebedürftige Menschen.
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