Celle -Als das
Projekt Ambulante Betreuung (PAB) des
Albert-Schweizer-Familienwerks vor 15 Jahren in der Celler
CD-Kaserne ins Leben gerufen wurde, gehörten zur Zielgruppe
der zuständigen Sozialpädagoginnen hauptsächlich
straffällig gewordene Jugendliche und
Heranwachsende.
„Damals hatten wir nur einen Raum zur Verfügung, in dem
wir unsere Gruppen betreuten“, erklärt Gabi Voigt, die
seit Projektstart im PAB-Team arbeitet. Über die Jahre hat
sich das geändert: Mit mehr Platz kamen auch neue Angebote
hinzu.
Foto:
Peter Müller - Hier fing alles an (von links): Daniela
Wisniewski, Bernd Eschment, Jessica Meier, Gabi Voigt und Silvia
Luft feiern 15 Jahre Projekt Ambulante Betreung
Senioren sind mit Rino und Pauline auf Tuchfühlung
Senioren sind mit Rino und Pauline auf Tuchfühlung
Uslar-
Für einen Sonntagnachmittag verwandelte sich der Speisesaal des Seniorenzentrums
in eine zirkusähnliche Showbühne. Die Stars waren zwei große farbenprächtige
Aras, ein leuchtend weißer Kakadu und ein jadegrüner Kleinpapagei. Marion und
Ralf, ihre Besitzer aus Kirchberg in Sachsen, präsentierten die handzahmen Vögel
einem staunenden und begeisterten Publikum, das keine Berührungsängste
hatte.
Bild:Rut
Wolter hat keinerlei Berührungsängste und hat sich mit dem Papagei Rino gleich
angefreundet.
Uslar - Er ist die
Ruhe selbst, sagen seine Kollegen vom Instandhaltungsdienst über Klaus-Dieter
Rudowsky. Auch bei Wind und Wetter ist er im Einsatz damit die Grünanlagen des
Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. immer gepflegt aussehen und im Winter wie
im Sommer für die Menschen auch sicher sind. Zuverlässig wie ein Uhrwerk ist
Klaus-Dieter Rudowsky in den großzügigen Außenanlagen unterwegs. Da gibt es
immer viel zu tun. Gerade die alten Menschen sind es, die seit 25 Jahren seine
Zuverlässigkeit schätzen. Zum Dank gab es Blumen von Wolfgang Ernst, dem Leiter
des Instandhaltungsdienstes und ganz viel Mett und Brötchen für ein zünftiges
Frühstück im Kreis der Kollegen. Privat ist der 50jährige im Rettungsdienst als
Ersthelfer engagiert.
Abschied in den Ruhestand Sieglinde Metzner geht in die Luft
Abschied in den Ruhestand
Sieglinde Metzner geht in die Luft
Uslar - Zum Abschied von
Sieglinde Metzner dekorierten die Kolleginnen und Kollegen aus der Geschäftsstelle
des Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. ihr Büro mit Luftballons.
Marketingleiter Jörg Grabowsky überreichte im Namen der Belegschaft einen Gutschein
für eine Ballonfahrt: „Du bist in den 34 Jahren immer auf der Erde geblieben
und jetzt darfst Du auch mal abheben", sagte er zum Abschied.
[Uslar] Bei der Feier im Gymnastikraum der Schulen an der Jahnstraße in Uslar
gab es viel Lob, launige Ansprachen und kurzweilige Unterhaltung. Ein
großes Kompliment kam vom Klassenlehrer der neuen Heilerziehungspfleger,
Peter Albrecht, gleichzeitig stellvertretender Schulleiter: „Sie waren
als Klasse auch klasse.“ Die Heilerziehungspfleger blicken auf eine
dreijährige Ausbildung zurück. Ihr Job ist es, sich um Menschen mit
Behinderungen zu kümmern. Von den Schüler gab es zum Abschluss Geschenke
an die Lehrer und die Schulsekretärin.
Abschied mit Blumen: Peter Albrecht (Mitte) und Schulleiterin Malica
Belbouab (links daneben) händigten den Heilerziehungspflegern die
Zeugnisse aus. Foto: Schneider, HNA
Berufsschüler vom Familienwerk begeistern mit selbstgeschriebenem Theaterstück Liebe, Frieden, Leber
Berufsschüler vom Familienwerk begeistern
mit selbstgeschriebenem Theaterstück Liebe, Frieden, Leberwurst
[Uslar] Auf eine Zeitreise von der Steinzeit zur Märchenwelt, über den Wilden
Westen und die so genannte Flower-Power-Zeit der 1970er-Jahre
bis in die Zukunft nahmen Schüler der Berufsbildenden Schulen des
Albert-Schweitzer-Familienwerks Uslar mehrere hundert
Zuschauer bei ihrem Theaterstück „Love, Peace und Leberwurst“ mit. Die
Schüler des zweiten Ausbildungsjahres Heilerziehungspflege schafften es
auf Anhieb, das Publikum zu begeistern, wie man an den vielen Lachern
und dem häufigen Zwischenapplaus erkannte.