Gemütlicher Laternenumzug und ein Ausflug zum Demenzgottesdienst

Viele Bewohner und Bewohnerinnen der Altenhilfe haben es sich während des hauseigenen Laternenumzugs bequem gemacht. Seit einigen Jahren organisiert das Team des Begleitenden Dienstes für die Bewohner eine Laternenfestveranstaltung.

Am späten Nachmittag versammelten sich alle Teilnehmer im großen Speisesaal. Dass die Laternen auch funktionsfähig sind, davon haben sich die Bewohner schon Tage zuvor überzeugt. Nun konnte es endlich losgehen und in einer langen Reihe startete der kleine, beleuchtete Spaziergang. Wegen des gerade erst abgeschlossenen Erweiterungsbaus musste der Zielpunkt dieses Mal ein anderer als sonst sein. So versammelten sich alle zum Abschluss noch einmal bei den Fischteichen und freuten sich an der diesmal künstlich beleuchteten Feuerschale über die gemütlichen Stunden. Ein Bewohner konnte an dieser Stelle sogar seinen Fernseher anschließen und so konnte jeder der wollte, die Songtexte der gemeinsam gesungenen Lieder darauf ablesen. Mit einem warmen Punsch und einem Laugenbrötchen mit oder ohne Schmalz in der Hand, endete der heimelige Nachmittag dann für alle in harmonischer Zufriedenheit.   

Gemeinsamer Ausflug zum Demenzgottesdienst

Nur wenige Tage später waren einige der Bewohner und Bewohnerinnen bereits wieder zu einer Veranstaltung unterwegs. Dieses Mal ging es für die Teilnehmenden sogar nach Lüneburg. Dort fand in der St. Nicolai-Kirche ein Demenzgottesdienst unter dem Motto „Frieden suchen – Frieden finden“ statt. Das Besondere an diesem Gottesdienst war, dass viele Sinne gezielt angesprochen wurden. Es wurde miteinander gesungen, gebetet, gehört und gefühlt. Eine Mauer aus Kartons mitten im Altarraum stand nicht nur symbolisch, sondern wurde auch in Aktionen mit einbezogen. So veränderte sie sich während des Gottesdienstes. Mauern wurden auf diese Weise sinnbildlich durchbrochen. Am Schluss waren die Worte „Frieden“ darauf zu lesen.

Immer wieder sangen alle gemeinsam über Versöhnung und Friede, Vergebung und Verzeihen.

Zurück in Bleckede waren die Gottesdienstteilnehmer noch in ihre eigenen Gedanken versunken und dankbar für dieses besondere Gottesdiensterlebnis.