Alarm in der Altenhilfe

Die Aufregung war groß, als kürzlich an einem scheinbar alltäglichen Freitagabend die Brandmeldeanlage im Obergeschoss der Altenhilfe auslöste. Was das diensthabende Personal der Altenhilfe zu dem Zeitpunkt nicht wusste: Auslöser für die Aufregung war nur eine Feuerwehrübung und das vermeintliche Feuer wurde erzeugt durch eine Nebelmaschine.

Für den Ernstfall bestens gerüstet

Einrichtungsleiterin Anette Wölk beobachtete und analysierte zusammen mit Brandschutzbeauftragten Jens Schröder den Einsatz: „Ich bin froh und stolz, sagen zu können, dass wir für den Ernstfall gut aufgestellt sind und richtig sowie besonnen reagieren können“ stellt sie im Anschluss an die Übung zufrieden fest. Denn als die Feuerwehren Bleckede und Breetze eintrafen, war der betroffene Flur durch das Pflegepersonal bereits geräumt und der simulierte Zimmerbrand konnte von den Feuerwehrmännern und –frauen durch die eingesetzten Atemschutzgeräte schnell abgearbeitet, zudem verhinderte ein mobiler Rauchverschluss der Feuerwehr die Ausbreitung des Nebels im gesamten Gebäude.

Übung schulte Personal und Einsatzkräfte gleichermaßen

Die Aktion war als Übung für die Feuerwehreinsatzkräfte wie das Pflegepersonal gleichermaßen gedacht. Somit konnten sowohl die Abläufe zur Räumung von Gebäudeteilen, als auch die Kommunikation zwischen Feuerwehr-Einsatzleitung und Pflegedienstleitung sowie die Einsatzabläufe der Feuerwehr vertieft werden.

 

Überraschung für die Brandbekämpfer

Doch auf den vermeintlichen Schrecken folgte auch etwas Gutes: Einrichtungsleiterin Anette Wölk überreichte im Namen des Albert-Schweitzer-Familienwerk Niedersachsen e.V. eine Spende von vier Brandfluchthauben im Wert von 1000 Euro an die Feuerwehr. Für diese großzügige Spende bedankte sich Ortsbrandmeister Lorenz Reimers und unterstrich die immer gute Zusammenarbeit der Feuerwehr mit der Altenhilfe und Anette Wölk als Einrichtungsleitung.