INFO-ABEND am Dienstag, 05. Februar & Interview mit einer Schülerin

Ob Pflegeassistent, Altenpfleger oder Heilerziehungspfleger, die pädagogisch-pflegerischen Berufe sind Berufe mit Zukunft. Deshalb sorgt an den Berufsbildenden Schulen Uslar ein besonderes Ausbildungskonzept dafür, dass die Schüler während ihrer Ausbildungszeit optimal auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden – und zwar in Praxis und in Theorie. Genauere Informationen dazu bietet die BBS Uslar auf einem INFO-ABEND am Dienstag, 05. Februar in der Zeit von 18 bis 20 Uhr in ihren Räumlichkeiten in der Jahnstraße 2.  Hierbei wird es nicht nur um notwendige Voraussetzungen für den Start in eine Ausbildung gehen, sondern es werden spannende Inhalte präsentiert sowie über das besondere Schulsystem informiert.

Der Ausbildungsgang „Pflegeassistenz“ beispielsweise ist auf zwei Jahre angelegt und bietet allen Schülern mit einem Hauptschulabschluss die Möglichkeit, Grundqualifikationen zu erwerben, die ein Arbeiten in den Bereichen Behinderten- und Altenhilfe sowie Gesundheits- und Krankenpflege ermöglichen. Im Laufe des Ausbildungsganges kann zudem die mittlere Reife erworben werden.

Wer sich also für einen der drei Ausbildungsgänge Altenpflege, Pflegeassistenz oder Heilerziehungspflege interessiert, ist herzlich zum INFO-ABEND eingeladen. Wie der stellvertretende Schulleiter Peter Abrecht betont, ist dies die beste Möglichkeit, Fragen zur Ausbildung individuell und konkret zu klären.

Ausbildungsstart an der BBS Uslar:

  • Pflegeassistenz: 15.08.2019
  • Heilerziehungspflege: 15.08.2019
  • Altenpflege: 16.09.2019

Weitere Informationen über die BBS Uslar sowie zum INFO-ABEND sind telefonisch unter: 05571 – 9243 131 erhältlich.

Stichwort Heilerziehungspflege:

Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerinnen sind sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte. Sie haben die Aufgabe, Menschen mit einer Behinderung zu beraten, zu begleiten, ihnen zu assistieren, sie zu pflegen und zu fördern.

Stichwort Altenpflege:

Altenpfleger und Altenpflegerinnen pflegen und betreuen alte Menschen im Rahmen der ambulanten und stationären Pflege.

Stichwort Pflegeassistenz:

Die Tätigkeit im Überblick: Pflegeassistenten und Pflegeassistentinnen übernehmen die grundpflegerische Versorgung von Kranken, Senioren oder Menschen mit Behinderung. Auch die hauswirtschaftliche und soziale Betreuung von pflegebedürftigen Menschen und deren Familienangehörigen gehört zu ihren Aufgaben. Hauptsächlich arbeiten sie in Alten- und Altenpflegeheimen, in Einrichtungen zur Betreuung und Förderung von Menschen mit Behinderung und in Krankenhäusern. Auch bei ambulanten Alten- und Krankenpflegediensten finden sie Beschäftigung. Die Betreuung von pflegebedürftigen Personen in Privathaushalten bietet ein weiteres Tätigkeitsfeld.

Interview mit Marie Nülsen (21 Jahre), angehende Heilerziehungspflegerin aus Bovenden.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, einen sozialen Beruf zu erlernen?

Um mein Fachabitur zu bekommen habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) begonnen. Bei der spannenden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spürte ich, wo meine berufliche Reise hingehen wird: Ich möchte Menschen unterstützen, sie begleiten und mit ihnen Zeit verbringen. Die Heilerziehungspflege ist genau das Richtige für mich.

Das Schönste an dieser Arbeit ist, den Menschen ein Lachen ins Gesicht zu zaubern, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und sie nach ihren Bedürfnissen zu unterstützen. Vor allem aber bekommt man ganz viel zurück von den Menschen: DANKBARKEIT, was oft im Leben zu kurz kommt.

Warum haben Sie sich die BBS Uslar ausgesucht?

In meinem FSJ habe ich viele Kollegen und Praktikanten kennengelernt, die hier ihre Ausbildung gemacht haben. Die Erzählungen machten mich neugierig. Menschen empfehlen die BBS Uslar, weil es familiärer ist. Nach dem Vorstellungsgespräch war ich begeistert. Die Menschen in den Fluren begrüßten uns fröhlich und es war von Beginn an eine sehr angenehme Atmosphäre.

Was gefällt Ihnen an der Ausbildung?

Die Ausbildung ist nicht nur theoretisch, sondern sehr praxisorientiert. Das Gelernte kann ich direkt in der Praxis ausprobieren und umsetzen. Zudem gaben mir drei Praktika die Möglichkeiten, unterschiedliche Einrichtungen kennen zu lernen. Die Ausbildung ist sehr vielseitig.

Was gefällt Ihnen nicht an der Ausbildung?

Es gibt an Fachschulen noch immer keine Bezahlung und neben der Ausbildung zusätzlich zu Arbeiten ist schon ziemlich anstrengend.

Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Ich habe Interesse daran, noch mehr zu lernen und mich zu spezialisieren. In 5 Jahren bin ich dann Sozialarbeiterin und arbeite in einer Einrichtung mit Kindern und Jugendlichen.