Spektakel bei Spiel und Spaß beim Albert-Schweitzer-KIndertag

 

Ein besonderer Anziehungspunkt war erneut Melchior, das haushohe und wahrscheinlich weltgrößte Schaukelpferd. „Sein Erbauer Heinz Melching, der vor kurzem im Alter von 95 Jahren gestorben ist, wäre begeistert von dem Andrang gewesen“, meinte Grabowsky. Martina Scharberth von der Handballspielgemeinschaft Schoningen/Uslar/Wiensen lockte mit ihrer Aktion „Schlag den Star“ ebenfalls viele Kinder an. Es galt, mit dem Handball gegen bekannte Uslarer Tore zu erzielen. So gegen Bürgermeister Torsten Bauer, Familienwerksgeschäftsführer Martin Kupper, Sportlehrer Peter Alder oder Corinna Stahlmann von der Kreis-Sparkasse. Mit dabei waren auch Peter Goetze von der Volksbank Solling, und die Schulleiter Werner Drese, Jürgen Nolte und Dietmar Wagener. Jonas (6) war davon so angetan, dass er vielleicht zum Training der HSG gehen will.

Mit dem Spiel „Fünf gewinnt“ lockte Olaf Lowak beispielsweise Amila (4) an. Steffen Müller vom Uslarer Tennisclub hielt mehr von Filzbällen, die über ein Netz gespielt wurden. Lisa (5) dagegen liebte es etwas ruhiger. Mit ihrem geschminkten Katzengesicht versuchte sie sich mit Pinsel und Farben. „Ich male am liebsten, wo ich mit meiner Familie bin und wo Rosen sind“, sagte die Erstklässlerin. An jeder Spielstation gab es einen Stempel auf eine Laufkarte. Wenn alle Felder voll waren, erhielten die Mädchen und Jungen zur Belohnung eine kleine Überraschung geschenkt.

Fast 400 kleine Aufmerksamkeiten verteilten Swenja Luttermann und Alexandra Pöhlmann ohne Pause in den drei Stunden. Und zwischendurch hatten die beiden Organisatorinnen immer Zeit für ein Lächeln oder auch für eine Frage zum Albert-Schweitzer-Familienwerk.

Martin Kupper dankte den fast 50 Akteuren aus dem Albert-Schweitzer Kinderdorf, dem Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum, den Berufsbildenden Schulen, dem kleinen Kindergarten und dem Berufsförderzentrum. Die weiteste Anreise hatten die Helfer aus dem Kinderdorf Alt Garge (Landkreis LKüneburg).

Bild: Gemeinsam am Schwungtuch: Mit viel Geschick mussten große und kleine Leute versuchen, einen Ball durch die Löcher im Tuch zu bugsieren. Eine tolle Idee aus dem Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum mit Anja Kirchhoff (mitte) und Andrea Kirstan (rechts)