„Wir brauchen Schweitzer statt Schwätzer“ - Vortrag über Albert Schweitzer fand großen Anklang

 

(Schoningen] Wer war eigentlich der Mensch Albert Schweitzer? Fast jeder hat doch schon von dem Ausspruch gehört: „In jeder Minute, die du mit Ärger verbringst, versäumst du 60 wertvolle Sekunden deines Lebens“.Albert Schweitzer selbst fand einst diese Worte und formulierte sie aus Überzeugung. Der unbeugsame Humanist zählt zu den bedeutendsten Menschen des 20. Jahrhunderts. Er hat sein Umfeld geprägt als Mediziner, Philosoph, Musiker und Theologe. Doch nicht nur sein geistiges Vermächtnis ist bis heute von Bedeutung, auch die ereignisreiche und spannende Lebensgeschichte hat einen hohen Wert.

Tiefe Einblicke in ein außergewöhnliches Leben

Die Kirchengemeinde, der Männerkreis und der DRK Ortsverband Schoningen haben zu einem kurzweiligen Vortrag über das Leben und Schaffen von Albert Schweitzer eingeladen. Referent war Jörg Grabowsky – Marketingleiter des Albert-Schweitzer-Familienwerks in Uslar. Er gab einen Überblick über den Werdegang und plauderte aus seinen Begegnungen mit den Nachfahren. 1998 besuchte Rhena Schweitzer-Miller; Schweitzers einzige Tochter Uslar und das Familienwerk und bis heute pflegt der Verein einen freundschaftlichen Kontakt zur Familie. Mit aktuellen und historischen Bildmaterial zeichnete Grabowsky ein sehr lebendiges und sehr konkretes Bild von Albert Schweitzer. Den zahlreichen Zuschauern in der vollbesetzten Begegnungsstätte hat der aufgelockerte und spannende Vortrag gefallen. Pastorin Rita Sennert: „Das waren viele neue und vor allem tiefgehende Einblicke in Schweitzers Leben. Ein zweiter Vortrag soll im kommenden Jahr am 10. Januar in Offensen stattfinden“