Unser aktuelles Spendenprojekt Ein Therapie-Fahrrad für Jonathan!

Niemand hätte daran geglaubt, dass der heute 11jährige Jonathan* überhaupt das Laufen lernen wird. Aber mit täglichen Therapien, Krankengymnastik und ganz viel Herzblut ist es der Kinderdorfmutter Elice Freer gelungen, dass der Junge mit orthopädischen Hilfsmitteln allein laufen kann.
Die Pädagogin will Joni noch weiter fördern: Denn sein größter Wunsch ist es, das Fahrradfahren zu erlernen.
*Name von der Redaktion geändert
 
Niemand hätte daran geglaubt, dass der heute 11jährige Jonathan* überhaupt das Laufen lernen wird. Aber mit täglichen Therapien, Krankengymnastik und ganz viel Herzblut ist es der Kinderdorfmutter Elice Freer gelungen, dass der Junge mit orthopädischen Hilfsmitteln allein laufen kann. Die Pädagogin will Joni noch weiter fördern: Denn sein größter Wunsch ist es, das Fahrradfahren zu erlernen.
*Name von der Redaktion geändert
 
 
Unser aktuelles Spendenprojekt
Ein Therapie-Fahrrad für Jonathan!
 
 
Uslar, im April 2017
 
Lieber Kinderdorf-Freund,
Glauben Sie an Wunder? Als Kinderdorfmutter in einem Albert- Schweitzer-Kinderdorf bin ich mit beiden Beinen fest auf der Erde verankert. Aber ich denke manchmal darüber nach, ob wir Elfen und Feen zu Unrecht in die Märchenwelt verbannen.
 
Gerade wenn ich an unser besonderes Kind Jonathan* denke. Seit Oktober 2007 wohnt der heute 11-jährige Joni bei uns in der Kinderdorffamilie. Er war gerade mal 7 Monate jung als er zu uns kam. Sie hätten dieses niedliche kleine Bündel Mensch sehen sollen: Er wurde uns dick eingemummelt in einer Baby-Schale übergeben. Ich sah nur das kleine Gesicht mit den großen brau¬nen Augen. Diesen Blick sehe ich noch heute vor mir: Er war so liebenswert aber auch sehr ängstlich.
 
Joni sollte nur ein paar Tage bleiben. Aus den vereinbarten zwei Nächten wurden viele Jahre ......
Schnell haben wir den kleinen Joni in unsere Herzen aufgenommen. Aber früh bemerkten wir, dass etwas nicht stimmte. Er lag regungslos auf einer Stelle und gab keine Laute von sich.
Nur die großen Augen schauten uns fröhlich aber auch fast flehentlich an. Nach mehreren Arztbesuchen kam die schockierende Diagnose: Hemiparese (halbseitige Lähmung) der ganzen linken Körperhälfte.

IMG 9206 RZNiemand hätte es für möglich gehalten, dass Joni jemals laufen lernt. Es fiel ihm nicht nur schwer; ja, es war harte Arbeit für ihn. Beinahe tägliche Therapien und Krankengymnastik haben geholfen. Und zusätzlich eiferte Joni seiner Pflegeschwester nach. Das hat viel Kraft gekostet. Aber er kann wirklich allein gehen – das grenzt an ein Wunder!!!
Mein Mann Dirk ist eine wertvolle Stütze. Spielerisch bringt er Joni Fingerfertigkeiten bei – so viel kann er jetzt schon allein.IMG 9282 RZ

Aber durch diese Einschränkungen ist es Joni leider nicht möglich - wie jedes andere Kind - mit dem Fahrrad zu fahren. An Radtouren mit der Familie ist bisher nicht zu denken.
Ein wenig im Wohnzimmer oder auf dem Dorfplatz üben, das geht schon. Aber es ist sein größter Wunsch - wie alle anderen Kinder – mit dem Fahrrad zu fahren. Gerade jetzt im Frühling möchte er mit der Familie die Natur entdecken.

Hierzu benötigt Joni ein spezielles Tandem, bei dem ein Erwach¬sener direkt hinter dem Kind sitzt und immer aufpassen kann. Doch dieses besondere Fahrrad ist teuer - für uns unerschwinglich!
Wir haben schon alles versucht! Wir wollten einen Teil der Kosten über die Krankenkasse decken. Leider erhalten wir immer wieder nur Absagen.
 
Und das Kinderdorf hat keine Reserven. Auch das Jugendamt unterstützt deshalb unsere Initiative. Ich hoffe so sehr auf ein Wunder, dass wir genügend Freunde finden, die uns bei der Finanzierung der 6.968,52 Euro helfen.
Mit der pannensicheren Bereifung und dem Elektromotor kann Joni gemeinsam mit mir und der gesamten (zehn-köpfigen) Familie und Hund Malo die Natur entdecken. Eine „wunderbare“ Vor-stellung.

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns dabei helfen könnten, das Therapietandem zu bezahlen und so Jonis Herzenswunsch zu erfüllen! Manche Menschen sind unsicher, in welcher Höhe eine Spende wirksam ist. Wir erlauben uns den Hinweis, dass schon 10, 25 oder auch 50 Euro eine wertvolle Hilfe ist.
Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute!
 
Ihre
Elice Freer, Kinderdorfmutter
 
PS: Wir verwenden Ihre Spende natürlich für die Anschaffung des besonderen Fahrrades. Sollten wir noch mehr Spen¬den erhalten, können wir mit Ihrem Einverständnis sogar weitere dringende Projekte im Kinderdorf verwirklichen.