Allgemeines Konzept Institutsambulanz

Die Institutsambulanz kann als erste Anlaufstelle genutzt werden. Ihr kommt in der Arbeit mit den Kindern, Jugendlichen und ihren Bezugspersonen die Rolle einer Weichenstellung zu: Genügt eine fachliche Beratung für die zu klärenden Fragen und Problemstellungen oder ist hierfür eher der Rahmen einer ambulanten oder auch stationären Therapie hilfreich?

Im Jahr 1996 gegründet hat die Institutsambulanz seit ihrem Bestehen eine rasche Weiterentwicklung genommen. Pro Jahr werden inzwischen ca. 2000 Patienten betreut und sie steht für psychodiagnostische Fragestellungen wie psychotherapeutische Behandlungen aus dem gesamten Bereich möglicher kinder- und jugendpsychiatrischer Themen zur Verfügung.

Das Spektrum an Diagnostik- sowie Behandlungsangeboten richtet sich an Kinder und Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr. Dabei werden Familienmitglieder und andere Bezugspersonen nach Möglichkeit einbezogen. Das mulitiprofessionelle Team aus Ärzten, Psychologen, Pädagogen und Fachtherapeuten steht mit einem breiten Leistungsangebot bei folgenden Themen zur Verfügung:

• Aufmerksamkeitsstörungen (ADS, ADHS)
• Lern- und Leistungsstörungen (z.B. Legasthenie, Dyskalkulie)
• Angsterkrankungen
• Depressionen
• Selbstverletzendes Verhalten
• Störungen des Sozialverhaltens
• Essstörungen (z.B. Magersucht (Anorexie) oder Ess-Brechsucht (Bulimie)
• Suizidgedanken, suizidales Verhalten
• Zwänge und Tics
• Autismus
• Psychoseerkrankungen (z.B. Schizophrenie)
• Psychische Verhaltensauffälligkeiten im Rahmen organischer Grunderkrankungen
 
Die Ambulanz ist gemäß ihres Versorgungsauftrages Krisenklärungstelle für den Landkreis Holzminden sowie Teile des Landkreises Northeim und steht hierfür rund um die Uhr zur Verfügung. Wir behandeln Patienten sowohl aus unserem Versorgungsgebiet als auch aus den umliegenden Landkreisen.

Die Therapie ist auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder, Jugendlichen und ihren Bezugspersonen ausgerichtet. Auf der Grundlage des systemisch-ressourcenorientierten Therapieansatzes werden Psychotherapien als Einzeltherapien oder Gruppentherapie angeboten (u.a. Musiktherapie, Kunsttherapie, Ergotherapie). Bei entsprechendem Bedarf ist auch eine ergänzende medikamentöse Behandlung möglich.

Für weitere Informationen oder zur Anmeldung steht Ihnen das Ambulanzsekretariat unter 0 55 31 - 93 11 600 zur Verfügung.
 
 
 
groth Manuela Groth
Komissarische Leiterin Institutsambulanz
Mail: groth(at)familienwerk.de