Aufatmen im Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum

Alle Tests durch das Gesundheitsamt negativ
 
Uslar: Noch nie hat sich Einrichtungsleiterin Stefanie Müller-Exner so sehr über „negative“ Nachrichten gefreut. Nach dem positiven Corona-Befund am vergangenen Freitag, testeten ein tolles Team der Johanniter im Auftrag des Gesundheitsamtes am Montag alle Mitarbeitenden sowie die Bewohnerinnen und Bewohner im betroffenen Wohnbereich. Heute erreichte das Albert-Schweitzer-Familienwerk die erlösende Nachricht: Alle Befunde sind negativ.
 
„Die gute Vorbereitung, der offene Umgang mit dem Krisenthema und der ebenso disziplinierte wie professionelle Einsatz aller Mitarbeitenden hat sich ausgezahlt“, berichtet die Einrichtungsleiterin nicht ohne Stolz. „Alle gedrückten Daumen haben geholfen“, sagt Stefanie Müller-Exner. Sie ist sichtlich erleichtert und bedankt sich sehr über aufmunternde Worte und den guten Zuspruch persönlich, am Telefon und nicht zuletzt in den sozialen Medien.
 
Danke an die Belegschaft und an das Gesundheitsamt
Ein großes Lob an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommt auch von Geschäftsführer Martin Kupper. „Alle haben in dieser besonderen Situation besonnen und sehr professionell gearbeitet.“ Er dankt allen für die Tapferkeit, die Disziplin und den außergewöhnlichen Einsatz, der weit über das normale Maß hinausgeht.
Als beispielhaft beschreibt das Familienwerk die Zusammenarbeit mit den Behörden und insbesondere mit dem Gesundheitsamt. Alle Maßnahmen wurden perfekt abgestimmt und begleitet. Durch die schnelle Reaktion der Landkreismitarbeiter gibt es heute schon eine beruhigende Gewissheit.
 
Nur kurzes Aufatmen
Trotz der guten Nachrichten bittet das Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum um Verständnis, dass es weiterhin strenge Besucherregeln gibt. Sehr genau achten die Pflegeprofis auf den Abstand, Besuchsregelungen und die Maskenpflicht. Stefanie Müller-Exner: „Bei nichteinhalten müssen wir Besuche abbrechen!“ Das Betretungsverbot für das gesamte Haus gilt nach Anordnung der Behörden sicherheitshalber weiterhin bis zum 24. Januar.