Traumjob statt Alltagstrott: Zusätzliche Betreuungskräfte gesucht

Zusätzliche Betreuungskräfte haben in  Seniorenheimen einen hohen Wert. Sie sorgen dafür, dass die Bewohner und Bewohnerinnen aktiv bleiben und gestalten daher ein umfassendes Freizeitprogramm für sie, welches Bewegung, Konzentration und das soziale Leben fördert.

Im Seniorenzentrum sorgen drei Mitarbeitende des Begleitenden Dienstes und sieben zusätzliche Betreuungskräfte dafür, dass alle Senioren und Seniorinnen möglichst fit bleiben, an einem abwechslungsreichen Alltag teilnehmen können und einen Ansprechpartner für ihre Sorgen und Nöte haben. Anja Kirchhoff ist eine von ihnen.

Für sie soll ihr Job so bleiben wie er ist, denn sie liebt diese Aufgabe. Dadurch, dass eine Mitarbeiterin bald in den Ruhestand geht, suchen sie und ihre Kollegen vom Begleitenden Dienst nach einer zusätzlichen Betreuungskraft, die ihrer Aufgabe mit Freude und Leidenschaft nachgeht. So könnten die Aktionen künftig noch effektiver angeboten werden. Beispielsweise ist die Erweiterung einer handwerklich agierenden Gruppe geplant, so dass auch die männlichen Bewohner sich mit ihren Interessen verstärkt im Betreuungsangebot wiederfinden können. Gerade handwerklich begabte Männer oder Frauen würden das Team daher fachlich gut ergänzen.  

Schon jetzt werden Angebote, die der Begleitende Dienst den Bewohnern macht, im Seniorenzentrum sehr gut angenommen. Im Hintergrund der Betreuungsaktionen steht natürlich ein Konzept, welches durch individuelle Beschäftigungsangebote die vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner fördert und erhält.

  

Traumjob anstatt Alltagstrott

 

Anja Kirchhoff, 51 Jahre alt, ist Teil des Teams vom Begleitenden Dienst im Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum und kann sich keine andere Aufgabe vorstellen. Auch, wenn ihre berufliche Laufbahn ganz anders begann: Sie wurde in den Räumen zur Industriekauffrau ausgebildet, wo heute die Familienwerks-Geschäftsstelle ihren Sitz hat. Nach ihrer Elternzeitpause arbeitete Anja Kirchhoff am Empfang eines Physiotherapiezentrums. Hier hatte sie erstmals viel Kontakt zu Menschen. Später wurde sie als Servicekraft im Betreuten Wohnen des Albert-Schweitzer-Seniorenzentrums eingesetzt und ab diesem Moment wusste Anja Kirchhoff plötzlich, dass sie unbedingt noch viel mehr mit Menschen zusammen arbeiten wollte. Der Vorschlag, sich zur zusätzlichen Betreuerin ausbilden zu lassen, kam wie gerufen. „Das war für mich ein echter Glücksfall“ sagt sie und freut sich noch immer über diesen Schritt. Bis heute sieht man das unverfälschte Strahlen in ihren Augen, wenn sie von ihren Erfahrungen mit den Bewohnern und Bewohnerinnen erzählt, die sie seither gesammelt hat und noch immer tagtäglich sammelt.  

Bei allem, was sie tun, stehen die Mitarbeiter des Begleitenden Dienstes und die zusätzlichen Betreuungskräfte im engen Kontakt und regen Austausch mit den Bewohnern und ihren Kollegen. Es ist auch diese Herzlichkeit, die man spürt und die eigene Persönlichkeit, die man ein Stück weit in den Job mit einbringt, die Anja Kirchhoffs Augen im Dienst so strahlen lassen. Denn es ist ein gutes Gefühl, anderen eine Freue zu machen.

Lust Teil eines tollen Teams zu sein?

Wer in einem tollen Team und mit einem Lächeln auf den Lippen anderen eine Freude machen möchte, kreativ und empathisch ist sowie eine Ausbildung zur zusätzlichen Betreuungskraft absolviert hat, sollte sich jetzt bewerben. Nähere Informationen gibt es auch telefonisch unter: 05571 – 306 611.

Anja Kirchhoff jedenfalls liegt ihr Job so sehr am Herzen, dass sie ihm sogar ein eigenes Gedicht gewidmet hat:

 

Ich bin eine Betreuungsfrau,

und sag es einmal ganz genau

was ich auf Arbeit so treibe

werde ich jetzt nachfolgend schreiben.

 

Montags ist Gymnastik-Tag,

jeder kommt, der sich bewegen mag.

Nachmittags haben wir raten und singen

und wollen damit den Bewohnern Freude bringen.

 

Dienstags kommen immer sehr viele,

denn es gibt Gesellschaftsspiele.

Mensch ärgere dich nicht bis hin zum Skat,

jeder spielt, was er am liebsten mag.

 

Mit Bälle-Dart und Kegeln

wollen wir uns bewegen

und die Bewohner können mit ihrem Talent alles geben.

 

Mittwochmorgen sind die Männer gefragt,
dann sind Knobeln, Würfeln und Rechnen angesagt.

Am Nachmittag heißt es Basteln, Schneiden, Malen und auch Kleben,
und ich kann sogar erleben,
dass diese selbstgemachten schönen Sachen,

den Bewohnern Freude machen.

 

Donnerstag nähen mit geschickten Händen
unsere Frauen ohne Ende.

Alles was sie dann haben hergestellt, wird bei uns auch ausgestellt.

 

Freitags ist der Chor noch dran
den man im gesamten Haus hören kann.

Alte Schlager, schöne Lieder
ertönen aus den Kehlen immer wieder.

 

Ich habe nun in groben Zügen

hier die Gruppenangebote beschrieben.

Es gibt noch so viel mehr,

die Einzelbetreuung schätze ich sehr.

Doch viel wichtiger

sind die Bewohnergesichter.

Viele leuchtende Augen

es ist kaum zu glauben,
ein Lächeln und ein Dankeschön
man kann die Freude am Leben sehn.

Und wenn mir jemand seine Hände reicht,
ein warmes Gefühl in mein Herz sich schleicht.

Gebe ich ein Lächeln und bekomm´ es zurück,
dann sorg ich für ein kleines bisschen Glück.